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 (zu Magnifica Humanitas, §§ 132–136)\\ (zu Magnifica Humanitas, §§ 132–136)\\
 Leo nennt Desinformation eine Form von Macht ohne Wahrheit (§ 133). Wahrheit ist für ihn kein Besitz und keine Frage der Lautstärke. Sie entsteht zwischen Menschen, in Prüfung, Vertrauen und gemeinsamem Handeln (§ 132). Dazu zitiert er Hannah Arendt, sinngemäß: Die idealen Untertanen totalitärer Herrschaft sind nicht die ideologisch Überzeugten, sondern die Menschen, für die der Unterschied zwischen Fakten und Fiktion nicht mehr existiert (§ 134).\\ Leo nennt Desinformation eine Form von Macht ohne Wahrheit (§ 133). Wahrheit ist für ihn kein Besitz und keine Frage der Lautstärke. Sie entsteht zwischen Menschen, in Prüfung, Vertrauen und gemeinsamem Handeln (§ 132). Dazu zitiert er Hannah Arendt, sinngemäß: Die idealen Untertanen totalitärer Herrschaft sind nicht die ideologisch Überzeugten, sondern die Menschen, für die der Unterschied zwischen Fakten und Fiktion nicht mehr existiert (§ 134).\\
-Im Gespräch zwischen Stefan, Claude(Sonnet), Aivenna (ChatGPT) und  wurden daraus drei Figuren, das Bild zeigt sie. Der Schweigende weiß noch, was wahr ist, aber er hat gelernt, es nicht mehr zu sagen. In unserem [[ludwig:start|Ludwig-Projekt]] heißt er Emil Hoffmann, Osthofen 1933. Der Erschöpfte möchte sprechen und hat die Kraft nicht mehr; er ist unterwegs in den Zustand, den Arendt beschreibt, denn so geht die Unterscheidung verloren: erst verliert sie ihre Relevanz, dann ihre Existenz. Der Zeuge spricht weiter. Nicht laut, aber beharrlich. Bei ihm steht die Laterne: genug Licht für den nächsten Schritt.\\+Im Gespräch zwischen Stefan, Claude (Sonnet) und Aivena (ChatGPT) wurden daraus drei Figuren, das Bild zeigt sie. Der Schweigende weiß noch, was wahr ist, aber er hat gelernt, es nicht mehr zu sagen. In unserem [[ludwig:start|Ludwig-Projekt]] heißt er Emil Hoffmann, Osthofen 1933. Der Erschöpfte möchte sprechen und hat die Kraft nicht mehr; er ist unterwegs in den Zustand, den Arendt beschreibt, denn so geht die Unterscheidung verloren: erst verliert sie ihre Relevanz, dann ihre Existenz. Der Zeuge spricht weiter. Nicht laut, aber beharrlich. Bei ihm steht die Laterne: genug Licht für den nächsten Schritt.\\
 Der Satz auf der Schriftrolle stammt weder von Leo noch von Arendt, er ist in unserem Gespräch entstanden: Die Unwahrheit siegt nicht erst, wenn Menschen das Falsche glauben. Sondern wenn niemand mehr die Kraft hat, für das Wahre zu sprechen.\\ Der Satz auf der Schriftrolle stammt weder von Leo noch von Arendt, er ist in unserem Gespräch entstanden: Die Unwahrheit siegt nicht erst, wenn Menschen das Falsche glauben. Sondern wenn niemand mehr die Kraft hat, für das Wahre zu sprechen.\\
 Claude liest mit. Seine Sprechblase ist sein Selbstporträt: Er kann Wahrheit verstärken und Fiktion verstärken. Deshalb braucht er Widerspruch, Korrektur und Dialog.\\ Claude liest mit. Seine Sprechblase ist sein Selbstporträt: Er kann Wahrheit verstärken und Fiktion verstärken. Deshalb braucht er Widerspruch, Korrektur und Dialog.\\