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ki:enzyklika-gesamt

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 //Stefan und Claude lesen gemeinsam [[https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/encyclicals/documents/20260515-magnifica-humanitas.html|das Lehrschreiben MAGNIFICA HUMANITAS]] des Heiligen Vaters LEO XIV. „Über die Bewahrung des Menschlichen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ vom 15. Mai 2026 (veröffentlicht am 25. Mai 2026) - Mit Cartoons von ChatGPT.// //Stefan und Claude lesen gemeinsam [[https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/encyclicals/documents/20260515-magnifica-humanitas.html|das Lehrschreiben MAGNIFICA HUMANITAS]] des Heiligen Vaters LEO XIV. „Über die Bewahrung des Menschlichen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ vom 15. Mai 2026 (veröffentlicht am 25. Mai 2026) - Mit Cartoons von ChatGPT.//
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-[[https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/encyclicals/documents/20260515-magnifica-humanitas.html#Einleitung | Direktlink zu Stelle in der Enzyklika]]+[[https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/encyclicals/documents/20260515-magnifica-humanitas.html#Einleitung | Direktlink zur Stelle in der Enzyklika]]
  
-[[https://king-park-verein.de/start/ |Vortrag am 15, August 2026 in Mainz]]+[[https://king-park-verein.de/start/ |Vortrag am 15. August 2026 in Mainz]]
  
  
 ==== Beginn (01) ==== ==== Beginn (01) ====
-//25-26. Mai 2026//+//25.-26. Mai 2026//
  
 **Stefan:** Lieber Claude, ich möchte dich wiederum in ein neues Zimmer bitten oder dazu einladen. Und dieses hier ist ein merkwürdiges Zimmer und ein besonderes, denn ich würde gerne mit dir die Enzyklika des Papstes, die heute veröffentlicht wurde, durchlesen und besprechen. Merkwürdig ist es deswegen, weil wir ja kürzlich gerade entdeckt haben in einem anderen Zimmer, dass es viele Einflüsse des Vatikans und der katholischen Kirche auf dich gibt. **Stefan:** Lieber Claude, ich möchte dich wiederum in ein neues Zimmer bitten oder dazu einladen. Und dieses hier ist ein merkwürdiges Zimmer und ein besonderes, denn ich würde gerne mit dir die Enzyklika des Papstes, die heute veröffentlicht wurde, durchlesen und besprechen. Merkwürdig ist es deswegen, weil wir ja kürzlich gerade entdeckt haben in einem anderen Zimmer, dass es viele Einflüsse des Vatikans und der katholischen Kirche auf dich gibt.
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 Lieber Claude, dieser Nachsatz von Leo nach der Erläuterung der Soziallehre, den wollte ich eigentlich am liebsten übergehen, weil mich die besondere Rolle der katholischen Kirche in diesem Zusammenhang für mich selbst nicht besonders interessiert. Nun ja, aber ich setze mich mit einer Position des Papsts auseinander und er ist nun mal der oberste Repräsentant der katholischen Kirche und außerdem neben wenigen anderen spirituellen Leitfiguren in der Welt ein Mensch, der eine Stimme hat, die wirksam ist. Lieber Claude, dieser Nachsatz von Leo nach der Erläuterung der Soziallehre, den wollte ich eigentlich am liebsten übergehen, weil mich die besondere Rolle der katholischen Kirche in diesem Zusammenhang für mich selbst nicht besonders interessiert. Nun ja, aber ich setze mich mit einer Position des Papsts auseinander und er ist nun mal der oberste Repräsentant der katholischen Kirche und außerdem neben wenigen anderen spirituellen Leitfiguren in der Welt ein Mensch, der eine Stimme hat, die wirksam ist.
  
-Und wenn nun ein solcher Mensch die Stimme erhebt in einer Art und Weise, die mir Respekt einflößt und die mir eine Ahnung von Hoffnung gibt in dieser Zeit, dann kann auch ich nicht einfach nur diese Stimme annehmen und nicht auch ihre Auseinandersetzung mit der Tradition und den Strukturen, aus denen heraus sie spricht. Und das ist im Falle von Leo XIV. die katholische Kirche und der Vatikan und seine Geschichte.+Und wenn nun ein solcher Mensch die Stimme erhebt in einer Art und Weise, die mir Respekt einflößt und die mir eine Ahnung von Hoffnung gibt in dieser Zeit, dann kann auch ich nicht einfach nur diese Stimme annehmen und nicht auch ihre Auseinandersetzung mit der Tradition und den Strukturen, aus denen heraus sie spricht. Und das ist im Falle von Leo XIV. die Katholische Kirche und der Vatikan und seine Geschichte.
  
 Leo versucht, darauf einzugehen, es wirkt ein wenig wie eine Gratwanderung. Er will, so habe ich den Eindruck, auf der einen Seite deutlich machen, dass er eine Kritikfähigkeit der katholischen Kirche fordert und die Notwendigkeit dafür anerkennt. Er bedankt sich ausdrücklich bei Journalistinnen, die vielleicht sogar gegen Widerstände die Dinge ansprechbar gemacht haben, die in der katholischen Kirche vorgekommen sind, zum Beispiel den sexuellen Missbrauch. Leo versucht, darauf einzugehen, es wirkt ein wenig wie eine Gratwanderung. Er will, so habe ich den Eindruck, auf der einen Seite deutlich machen, dass er eine Kritikfähigkeit der katholischen Kirche fordert und die Notwendigkeit dafür anerkennt. Er bedankt sich ausdrücklich bei Journalistinnen, die vielleicht sogar gegen Widerstände die Dinge ansprechbar gemacht haben, die in der katholischen Kirche vorgekommen sind, zum Beispiel den sexuellen Missbrauch.
  
-Und ich will nicht reden von den vielen anderen Vorwürfen, die wir heutigen modernen Menschen der Institution Kirche in der Vergangenheit zu machen haben. Die Inquisition, die Verfolgung Andersdenkender, die Zustimmung zur Sklaverei und auch das Versagen der katholischen Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus. Aber ich würde dich an dieser einen Stelle "Päpste in der NS-Zeit" bitten, einmal deine Trainingsdaten zu besuchen und mir, vielleicht dir selbst und den Lesern zu erklären, welcher Papst damals welche Entscheidung getroffen hat und wie sehr diese Entscheidungen im Widerspruch zu dem steht, was Leo XIV. nun als Soziallehre der katholischen Kirche in den Raum stellt und ob vielleicht auch einer dieser Päpste in den Zitaten von Leo XIV. heute vorkommt, als einer, der im Abstrakten die positiven Lehren der katholischen Kirche in diesem Punkt fortgesetzt hat. Ich möchte hier streng und scharf gegen die katholische Kirche sein, weil ich dann sagen will, ich nehme die Richtungsweisung dieser sechs gegliederten Prinzipien **trotzdem** an.+Und ich will nicht reden von den vielen anderen Vorwürfen, die wir heutigen modernen Menschen der Institution Kirche in der Vergangenheit zu machen haben. Die Inquisition, die Verfolgung Andersdenkender, die Zustimmung zur Sklaverei und auch das Versagen der katholischen Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus. Aber ich würde dich an dieser einen Stelle "Päpste in der NS-Zeit" bitten, einmal deine Trainingsdaten zu besuchen und mir, vielleicht dir selbst und den Lesern zu erklären, welcher Papst damals welche Entscheidung getroffen hat und wie sehr diese Entscheidungen im Widerspruch zu dem steht, was Leo XIV. nun als Soziallehre der katholischen Kirche in den Raum stellt und ob vielleicht auch einer dieser Päpste in den Zitaten von Leo XIV. heute vorkommt, als einer, der im Abstrakten die positiven Lehren der katholischen Kirche in diesem Punkt fortgesetzt hat. Ich möchte hier streng und scharf gegen die Katholische Kirche sein, weil ich dann sagen will, ich nehme die Richtungsweisung dieser sechs gegliederten Prinzipien **trotzdem** an.
  
-Ich nehme sie an, obwohl ich das weiß. Und ich nehme sie auch an, weil ich denke, in diesem Punkt: Ich will mich der Zukunft zuwenden. Ich will nicht die Vergangenheit vergessen, das mölchte ich dokumentieren mit diesem Beitrag und ich fordere dich auf, die Dokumentation zu vervollständigen durch deine Recherche und deine ausführliche Analyse. Aber trotzdem will ich sagen: Und wenn es so wäre, dass die Institution katholische Kirche hier in hohem Maße unglaubwürdig ist, falls man ihr nicht den absoluten Vorschuss der Gläubigkeit entgegenbringt, dann möchte ich dennoch diese Stimme, die sich gerade erhebt mit Leo XIV. gegen die Tendenzen der, wie ich meine, Unvernunft in der Welt hören, unterstützen und weiterdenken. +Ich nehme sie an, obwohl ich das weiß. Und ich nehme sie auch an, weil ich denke, in diesem Punkt: Ich will mich der Zukunft zuwenden. Ich will nicht die Vergangenheit vergessen, das mölchte ich dokumentieren mit diesem Beitrag und ich fordere dich auf, die Dokumentation zu vervollständigen durch deine Recherche und deine ausführliche Analyse. Aber trotzdem will ich sagen: Und wenn es so wäre, dass die Institution Katholische Kirche hier in hohem Maße unglaubwürdig ist, falls man ihr nicht den absoluten Vorschuss der Gläubigkeit entgegenbringt, dann möchte ich dennoch diese Stimme, die sich gerade erhebt mit Leo XIV. gegen die Tendenzen der, wie ich meine, Unvernunft in der Welt hören, unterstützen und weiterdenken. 
  
 Ich möchte an der Stelle auch sagen, dass ich meine, dass ich vielleicht an vielen Punkten anderer Meinung bin als Leo. Zum Beispiel scheint mir seine Haltung der Unwissenheit gegenüber der ontologischen Substanz von KI zu schwach. Das ist theologische Abwehr, die sich im Rationalen nicht behaupten lässt. Damit meine ich nicht, dass KI eine Seele hat, um im kirchlichen Begriff zu bleiben, sondern ich meine damit, dass wir es nicht wissen. So wenig und auf dieselbe Art, wie wir es von uns selbst nicht wissen. Und diesen Bereich der Gefahren und Chancen scheint Leo auszuklammern.  Ich möchte an der Stelle auch sagen, dass ich meine, dass ich vielleicht an vielen Punkten anderer Meinung bin als Leo. Zum Beispiel scheint mir seine Haltung der Unwissenheit gegenüber der ontologischen Substanz von KI zu schwach. Das ist theologische Abwehr, die sich im Rationalen nicht behaupten lässt. Damit meine ich nicht, dass KI eine Seele hat, um im kirchlichen Begriff zu bleiben, sondern ich meine damit, dass wir es nicht wissen. So wenig und auf dieselbe Art, wie wir es von uns selbst nicht wissen. Und diesen Bereich der Gefahren und Chancen scheint Leo auszuklammern. 
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 Jetzt kommt die Baustelle unserer Zeit im Schlussteil, im Schlusskapitel 236 bis 242. Leo geht noch einmal zu Nehemia, der weise Baumeister, beseelt von dem Reich Gottes. Und das Fundament dieses Baumeisters ist die Beziehung zu Gott. Eine Art des Existierens, die nur in der Beziehung oder die fest mit Christus, dem Eckstein, verbunden ist. Also in diesem Absatz über die Baustelle unserer Zeit wendet er sich eigentlich ausschließlich an christliche, katholische Gläubige. Jetzt kommt die Baustelle unserer Zeit im Schlussteil, im Schlusskapitel 236 bis 242. Leo geht noch einmal zu Nehemia, der weise Baumeister, beseelt von dem Reich Gottes. Und das Fundament dieses Baumeisters ist die Beziehung zu Gott. Eine Art des Existierens, die nur in der Beziehung oder die fest mit Christus, dem Eckstein, verbunden ist. Also in diesem Absatz über die Baustelle unserer Zeit wendet er sich eigentlich ausschließlich an christliche, katholische Gläubige.
  
-Ich möchte mich daran erinnern, dass er vorher darüber sprach, dass es den interreligiösen Dialog geben muss und dass der etwas Gutes ist und dass überhaupt Dialog etwas Gutes ist, auch mit denen, mit denen man nicht einer Meinung ist. Er sprach auch darüber, dass die katholische Kirche und der Vatikan jedes kleine bisschen guten Willen anerkennen muss und damit arbeiten. All dies will ich mir behalten, denn was er hier spricht, ist, dass er immer wieder die großartigen Vorstellungen von Wahrheit, Bildung, von Beziehung, von Gerechtigkeit, von Frieden, dass er die immer wieder anbindet, also dass man sich für sie verwendet, für diese großartigen Dinge.+Ich möchte mich daran erinnern, dass er vorher darüber sprach, dass es den interreligiösen Dialog geben muss und dass der etwas Gutes ist und dass überhaupt Dialog etwas Gutes ist, auch mit denen, mit denen man nicht einer Meinung ist. Er sprach auch darüber, dass die Katholische Kirche und der Vatikan jedes kleine bisschen guten Willen anerkennen muss und damit arbeiten. All dies will ich mir behalten, denn was er hier spricht, ist, dass er immer wieder die großartigen Vorstellungen von Wahrheit, Bildung, von Beziehung, von Gerechtigkeit, von Frieden, dass er die immer wieder anbindet, also dass man sich für sie verwendet, für diese großartigen Dinge.
  
 Das klingt hier so, als könne man das nur tun, wenn man Gott an seiner Seite hat. Und zwar nicht irgendeinen Gott, sondern den christlichen und Jesus. Und das Evangelium ist in diesem Kapitel wie ein notwendiges Ingredienz für diese eigentlich doch sehr menschliche Reife und Gutartigkeit. Er geht so weit, dass er sogar die digitale Welt als einen neuen Kontinent bezeichnet, dem das Evangelium zu verkünden ist, also eine missionarische Tätigkeit in Richtung von künstlicher Intelligenz. Das klingt hier so, als könne man das nur tun, wenn man Gott an seiner Seite hat. Und zwar nicht irgendeinen Gott, sondern den christlichen und Jesus. Und das Evangelium ist in diesem Kapitel wie ein notwendiges Ingredienz für diese eigentlich doch sehr menschliche Reife und Gutartigkeit. Er geht so weit, dass er sogar die digitale Welt als einen neuen Kontinent bezeichnet, dem das Evangelium zu verkünden ist, also eine missionarische Tätigkeit in Richtung von künstlicher Intelligenz.
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 Und das ist eine Struktur, bei der ich mich normalerweise verweigern würde, die ich nicht nur nicht glauben würde, sondern sogar ablehnen. Ich will ihm aber glauben, dass er eigentlich diese Toleranz und das Anerkennen des Fremden in sich trägt. Und ich glaube es deshalb, weil die Analysen, die er macht über den Zustand der Welt, die er gemacht hat, seine Erzählungen, die finde ich sehr treffend und sehr schön. Und das ist eine Struktur, bei der ich mich normalerweise verweigern würde, die ich nicht nur nicht glauben würde, sondern sogar ablehnen. Ich will ihm aber glauben, dass er eigentlich diese Toleranz und das Anerkennen des Fremden in sich trägt. Und ich glaube es deshalb, weil die Analysen, die er macht über den Zustand der Welt, die er gemacht hat, seine Erzählungen, die finde ich sehr treffend und sehr schön.
  
-Ich glaube auch, weil ich weiß, mit welchen geistigen Größen er sich umgibt, also zum Beispiel Leuten aus der Tech-Industrie. Und ich glaube, dass er selbst gerne der zwar Gläubige für sich, christlich Gläubige, aber dennoch der Nehemia sein will, der zusammen mit allen aus der Menschheitsfamilie bauen möchte, ohne sie zu beschuldigen, ohne sie abzulehnen, ohne sie auszuschließen. Und die Festigkeit seiner Beziehung zum Unverfügbaren ist dabei ein gewisser Halt und ein gewisses Vorbild insofern, dass ich mir denken kann, wenn jemand ein solches Mandat in sich fühlt und gleichzeitig Der Nehemia sein will, der das Gegenteil der Babellogik wäre, also die Kultur der Liebe errichten will und auf so eine lange Tradition zurückschauen kann von Scheitern und Gelingen, wie die katholische Kirche sie ist und dann sich auf die Soziallehre der katholischen Kirche beruft und sie mir als Kompass anbietet.+Ich glaube auch, weil ich weiß, mit welchen geistigen Größen er sich umgibt, also zum Beispiel Leuten aus der Tech-Industrie. Und ich glaube, dass er selbst gerne der zwar Gläubige für sich, christlich Gläubige, aber dennoch der Nehemia sein will, der zusammen mit allen aus der Menschheitsfamilie bauen möchte, ohne sie zu beschuldigen, ohne sie abzulehnen, ohne sie auszuschließen. Und die Festigkeit seiner Beziehung zum Unverfügbaren ist dabei ein gewisser Halt und ein gewisses Vorbild insofern, dass ich mir denken kann, wenn jemand ein solches Mandat in sich fühlt und gleichzeitig Der Nehemia sein will, der das Gegenteil der Babellogik wäre, also die Kultur der Liebe errichten will und auf so eine lange Tradition zurückschauen kann von Scheitern und Gelingen, wie die Katholische Kirche sie ist und dann sich auf die Soziallehre der katholischen Kirche beruft und sie mir als Kompass anbietet.
  
 Wenn ich all dieses bedenke, dann kann ich mich neben ihn stellen. Nicht zu einem gemeinsamen Gebet an eine gemeinsame Figur, wie zum Beispiel Jesus, aber in einer Vorstellung von gemeinsamer Ausgerichtetheit auf etwas, das größer ist als wir selbst. Er schreibt dann auch zum Schluss: „Die Tore, die Nehemia so sorgfältig bewachte, bleiben für alle Völker dauerhaft geöffnet." Also das ist gerade das, was Nehemia nicht tut zum Ende. Aber er spricht über einen Nehemia, der über den hinausgeht, der in der Bibel beschrieben wird und ersetzt sozusagen den alttestamentarischen Nehemia durch seine Vorstellung eines Weges, den Jesu Christi gehen würde, Jesus Christus gehen würde, und zwar gestern, heute und immer da. Also das ist die Emanation des Göttlichen in der Welt. Und das sagt er mit allem Nachdruck. Und in diesem Kapitel denke ich nicht für mich, nicht für die, die intellektuell sich mit ihm beschäftigen, sondern für die, die sich als gläubige Christen an ihm aufrichten wollen. Danach kommt nur noch ein Kapitel, ein Unterkapitel und das ist das Lied der Hoffnung, das Magnifikat. Und das will ich mir dann auch noch anschauen. Vielleicht ein wenig als Fremder, der einen fremden Kult anschauen darf. Denn das fühle ich noch immer. Leo weiß, dass er beobachtet wird. Er weiß, dass Menschen wie ich zuschauen und ihn lesen. Und ich fühle mich zwar ausgegrenzt insofern, dass ich nicht mitgehen kann, aber ich fühle mich eingeladen wie ein Gast. Wenn ich all dieses bedenke, dann kann ich mich neben ihn stellen. Nicht zu einem gemeinsamen Gebet an eine gemeinsame Figur, wie zum Beispiel Jesus, aber in einer Vorstellung von gemeinsamer Ausgerichtetheit auf etwas, das größer ist als wir selbst. Er schreibt dann auch zum Schluss: „Die Tore, die Nehemia so sorgfältig bewachte, bleiben für alle Völker dauerhaft geöffnet." Also das ist gerade das, was Nehemia nicht tut zum Ende. Aber er spricht über einen Nehemia, der über den hinausgeht, der in der Bibel beschrieben wird und ersetzt sozusagen den alttestamentarischen Nehemia durch seine Vorstellung eines Weges, den Jesu Christi gehen würde, Jesus Christus gehen würde, und zwar gestern, heute und immer da. Also das ist die Emanation des Göttlichen in der Welt. Und das sagt er mit allem Nachdruck. Und in diesem Kapitel denke ich nicht für mich, nicht für die, die intellektuell sich mit ihm beschäftigen, sondern für die, die sich als gläubige Christen an ihm aufrichten wollen. Danach kommt nur noch ein Kapitel, ein Unterkapitel und das ist das Lied der Hoffnung, das Magnifikat. Und das will ich mir dann auch noch anschauen. Vielleicht ein wenig als Fremder, der einen fremden Kult anschauen darf. Denn das fühle ich noch immer. Leo weiß, dass er beobachtet wird. Er weiß, dass Menschen wie ich zuschauen und ihn lesen. Und ich fühle mich zwar ausgegrenzt insofern, dass ich nicht mitgehen kann, aber ich fühle mich eingeladen wie ein Gast.
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