ludwig:stimmen:konzept
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| ludwig:stimmen:konzept [2026/09/01 05:52] – [as sind die Lieder?] admin | ludwig:stimmen:konzept [2026/09/01 06:00] (aktuell) – [KEIMFORM] admin | ||
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| ==== Ausgangspunkt: | ==== Ausgangspunkt: | ||
| - | Ausgangspunkt ist Ludwig. Er ist keine erfundene Figur, sondern ein wirklicher Mensch, dessen Tagebuch, Biografie und Handlungen Grenzen setzen, die nicht verändert werden dürfen. Seine Überzeugungen können verstanden, aber nicht nachträglich korrigiert werden. | + | Ausgangspunkt ist Ludwig. Er ist keine erfundene Figur, sondern ein wirklicher Mensch, dessen Tagebuch, Biografie und Handlungen Grenzen setzen, die nicht verändert werden dürfen. Seine Überzeugungen können verstanden, aber seine Figur kann nicht nachträglich korrigiert werden. |
| ==== Die erfundenen Stimmen ==== | ==== Die erfundenen Stimmen ==== | ||
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| Und vielleicht finden manche von ihnen irgendwann eine Form, bei der man für eine Weile sagen kann: Jetzt stimmt sie. Nicht weil sie historische Wahrheit geworden wäre. Sondern weil genügend Welt durch sie hindurchgegangen ist. | Und vielleicht finden manche von ihnen irgendwann eine Form, bei der man für eine Weile sagen kann: Jetzt stimmt sie. Nicht weil sie historische Wahrheit geworden wäre. Sondern weil genügend Welt durch sie hindurchgegangen ist. | ||
| - | ===== KEIMFORM | + | ===== kurz gesagt? |
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| Die Lieder geben möglichen und wirklichen Menschen der Geschichte eine Stimme, um sie weder zu entschuldigen noch auf historische Rollen zu reduzieren. Erfundenes wird dabei bewusst als vorläufige Gestalt in die Welt geschickt, trifft dort auf Quellen, Historiker und persönliche Erinnerungen und darf sich durch deren Widerspruch verändern. So werden die Lieder zugleich Kunstwerke, Forschungsinstrumente und Anlässe zur Begegnung. Wie Volkslieder können sie im Gebrauch ihre Form verändern – heute durch neue technische Möglichkeiten sehr schnell und über Sprachgrenzen hinweg. Ihre Hoffnung ist nicht große Wirkung, sondern Humusbildung: | Die Lieder geben möglichen und wirklichen Menschen der Geschichte eine Stimme, um sie weder zu entschuldigen noch auf historische Rollen zu reduzieren. Erfundenes wird dabei bewusst als vorläufige Gestalt in die Welt geschickt, trifft dort auf Quellen, Historiker und persönliche Erinnerungen und darf sich durch deren Widerspruch verändern. So werden die Lieder zugleich Kunstwerke, Forschungsinstrumente und Anlässe zur Begegnung. Wie Volkslieder können sie im Gebrauch ihre Form verändern – heute durch neue technische Möglichkeiten sehr schnell und über Sprachgrenzen hinweg. Ihre Hoffnung ist nicht große Wirkung, sondern Humusbildung: | ||