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ludwig:stimmen:wiktor

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ludwig:stimmen:wiktor [2026/08/26 18:25] adminludwig:stimmen:wiktor [2026/08/26 19:54] (aktuell) – [Wiktor Kowalik – erfundene Figur] admin
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- +====== Wiktor Kowalik (erfundene Figur======
-====== Wiktor Kowalik – erfundene Figur ======+
  
 //Waldrand nördlich von Żory, Woiwodschaft Schlesien, 1. September 1939// //Waldrand nördlich von Żory, Woiwodschaft Schlesien, 1. September 1939//
  
-//entstanden im Gespräch zwischen Stefan und Doris Budian und Claude (KI) mit Suno (KI), August 2026//+//entstanden im Gespräch zwischen Stefan und Doris Budian und Claude (KI) mit Suno (KI), August 2026; redaktionell weiterentwickelt im Gespräch mit ChatGPT (KI)//
  
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 Wiktor Kowalik kommt in Ludwigs Feldtagebuch nicht vor. Wiktor Kowalik kommt in Ludwigs Feldtagebuch nicht vor.
  
-Das unterscheidet ihn von allen anderen Stimmen dieses Projekts. Emil, Anna, die betende Frau – sie alle stehen, wenigstens für einen Satz, in der Quelle. Bei ihnen war die Aufgabeaus wenigen überlieferten Zeilen einen Menschen zu erschließen. Bei Wiktor ist es umgekehrt: Er ist an einer Stelle erfunden, an der die Quelle schweigt, weil sie schweigen muss.+Bei manchen anderen Stimmen dieses Projekts gibt es wenigstens eine Spur in der Quelle: einen Menschen am Straßenrand, einen Satz, eine Beobachtung. Bei Wiktor fehlt selbst das.
  
-Am 1. September 1939 fuhr Ludwig Breining mit den Kradschützen über die Grenze. Ihre Aufgabe war es, weit vorauszufahren und Feuer auf sich zu ziehen, damit die polnischen Stellungen sich verrieten. Wer dieses Feuer gabkommt in seinem Tagebuch nicht vor. Er hat ihn nie gesehen. Er konnte ihn nicht sehen – genau das war der Sinn der Sache.+Am 1. September 1939 fuhr Ludwig Breining mit den Kradschützen über die Grenze. Ihre Aufgabe war es, weit vorauszufahren und Feuer auf sich zu ziehen, damit die polnischen Stellungen sich verrieten. Das Verfahren funktioniert nurwenn der andere unsichtbar bleibt, bis er schießt.
  
-Wiktor ist der Mannder Ludwig an diesem Morgen ins Visier nahm. Er ist nicht überliefert. Er ist erschlossen: aus der Kenntnis dessen, wer an diesem Tag an dieser Straße gelegen hat, unter welchen Befehlen, mit welcher Ausrüstung und in welcher Erwartung.+Ludwig hat den Mann, der auf ihn zielte, nie gesehen. 
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 +Wiktor ist der Versuchdiese Lücke nicht zu übergehen. Er ist nicht überliefert. Er ist erfunden aus der Kenntnis dessen, wer an diesem Morgen an dieser Straße gelegen haben könnte, unter welchen Befehlen, mit welcher Ausrüstung und in welcher Erwartung
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 +Die Figur ist erfunden. 
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 +Die Welt, in der sie liegt, ist es nicht.
  
-Die Figur ist erfunden. Die Welt, in der sie liegt, ist es nicht. 
  
 ===== Der Ort und der Tag ===== ===== Der Ort und der Tag =====
  
-Ludwigs Verband, das Schützen-Regiment 14 der 5. Panzer-Division, überschritt am Morgen des 1. September bei Szymocice die Grenze und griff Rybnik an, danach Żory.((Vgldie Darstellungen zur Septemberkampagne im Rybniker und Żoraer Raum; Jan Delowicz: //Ziemia rybnicko-wodzisławska i jej mieszkańcy w wojnie obronnej 1939 r.//, Żory 2009.))+Ludwigs Verband, die 5. Panzer-Division, überschritt am Morgen des 1. September bei Szymocice die Grenze und rückte über den Raum Rybnik in Richtung Żory vor.((Zum Aufmarsch und Vormarsch der 5Panzer-Division im Rybniker Abschnitt vgl. Jan Delowicz: //Ziemia rybnicko-wodzisławska i jej mieszkańcy w wojnie obronnej 1939 r.//, Żory 2009, sowie die lokalen Darstellungen zur Septemberkampagne in Żory und Umgebung.))
  
-Gegenüber lag die Abteilung „Rybnik“. Ihr Befehl war knapp und in sich widersprüchlich: erkennen, wie stark der Gegner sei, ihn aufhalten, so lange es gehe, sich dabei nicht zerschlagen lassen und danach auf Kobiór zurückgehen. Die Hauptverteidigungslinie deckte Rybnik und Żory nicht. Beide Städte waren im polnischen Operationsplan von vornherein preisgegeben.+Gegenüber lag die polnische Abteilung „Rybnik“. Ihr Auftrag war widersprüchlich: die Stärke des Gegners erkennen, ihn so lange wie möglich aufhalten, sich dabei nicht zerschlagen lassen und anschließend auf Kobiór zurückgehen. Die polnische Hauptverteidigungslinie lag weiter östlich. Rybnik und Żory gehörten zum Vorfeld.
  
-In den Tagen davor war am Stadtrand gegraben worden – Schützengräben in voller Tiefe, Verbindungsgräben, Drahtverhaue. Zivilisten halfen. Am 30. August schwor die Stadt auf dem Marktplatz, Polen bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen.+In den Tagen zuvor waren am Stadtrand Schützengräben und Verbindungsgräben ausgehoben worden. Zivilisten halfen bei den Arbeiten. Am 30. August versammelten sich Menschen auf dem Marktplatz von Żory und schworen, Polen zu verteidigen.
  
-Am Morgen des 1. September, gegen neun Uhr, erschien in den Wäldern nördlich der Stadt deutsche Aufklärung. An einer kleinen Brücke lag ein polnischer Spähtrupp und ließ sie herankommen, bevor er das Feuer eröffnete.+Am Morgen des 1. September erschien deutsche Aufklärung in den Wäldern nördlich der Stadt. An einer kleinen Brücke lag ein polnischer Spähtrupp und ließ die Deutschen herankommen, bevor er das Feuer eröffnete.
  
 Dort liegt Wiktor. Dort liegt Wiktor.
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 ===== Wiktor Kowalik ===== ===== Wiktor Kowalik =====
  
-Er kam im März 1908 in Będzin zur Weltals Untertan des russischen Zaren. Sein Vater arbeitete auf der Grube, seine Mutter nahm Wäsche an. Er war zehn, als aus dem Gouvernement wieder Polen wurde; er erinnerte sich später vor allem daran, dass in jenem Winter das Brot knapp war und dass die Erwachsenen ununterbrochen redeten.+Wiktor Kowalik wird im März 1908 in Będzin geborendamals noch eine Stadt in der ehemaligen russischen Teilungsregion. Sein Vater arbeitet auf der Grube, seine Mutter nimmt Wäsche an. Als Polen 1918 wieder ein eigener Staat wird, ist Wiktor zehn Jahre alt. 
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 +Będzin ist eine Industriestadt. Auf dem Felsen steht die alte Burgdarunter liegen Schächte, Werkstätten und Zinkwalzwerke. Ein großer Teil der Bevölkerung ist jüdisch; bei der Volkszählung von 1921 sind es mehr als sechzig Prozent der Einwohner.((Der Zensus von 1921 verzeichnete für Będzin 17.298 jüdische Einwohner, 62,1 Prozent der Stadtbevölkerung; bei Kriegsausbruch waren es 27.396, rund die Hälfte. Vgl. sztetl.org.pl, Będzin: Historia społeczności.)) 
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 +Auf dem Markt hört Wiktor Polnisch und Jiddisch nebeneinander. Für ihn ist das nichts Besonderes. Es ist einfach der Klang seiner Stadt. 
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 +Nach der Schule lernt er Schlosser. Mit einundzwanzig wird er zum Militär eingezogen. Zwei Jahre Infanterie, Kasernenhof, Schießstand. Er ist kein besonders guter Soldat und kein besonders schlechter. Danach kehrt er nach Będzin zurück und arbeitet wieder mit Metall, Förderwagen, Lagern und Maschinen. 
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 +1931 lernt er auf einer Hochzeit Agnieszka Zając kennen. Sie ist Näherin und zwei Jahre jünger als er. Im Herbst 1932 heiraten sie. Paweł wird 1933 geboren, Ludka 1937. 
 + 
 +Sie leben in zwei Zimmern in der Nähe des Bahnhofs. Im Hof hängen mehrere Familien ihre Wäsche auf. Am Schuppen ist das Dach undicht. Wiktor hat Blech besorgt, um es zu reparieren, aber die Arbeit immer wieder aufgeschoben. Seit Wochen steht die Leiter an der Wand. 
 + 
 +Wiktor ist in keiner Partei. Politik interessiert ihn, aber sie ist nicht das Zentrum seines Lebens. Er hält sie eher für etwas, das über einen kommt wie Wetter: Man kann sich darauf einstellenaber man macht es nicht selbst. 
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 +Auch dass er Pole ist, beschäftigt ihn nicht besonders. Es ist für ihn so selbstverständlich wie die Tatsache, dass er Schlosser ist, mit Agnieszka verheiratet ist und zwei Kinder hat. 
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 +Im Sommer 1939 wird in der Werkstatt viel über Deutschland gesprochen. Wiktor sagt wenig. Er glaubt, was damals vernünftig erscheint: Wenn es Krieg gibt, muss Polen einige Zeit standhalten. Dann werden Frankreich und Großbritannien eingreifen. 
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 +Er hält das nicht für Heldentum. 
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 +Eher für Arithmetik. 
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 +Am 27. August kommt seine Einberufung. 
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 +Agnieszka packt Hemden, etwas zu essen und einen Rosenkranz ein, um den er sie nicht gebeten hat. Paweł darf mit zum Bahnhof. Ludka bleibt zu Hause. 
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 +Der Zug bringt Wiktor über Katowice in den Raum Rybnik und Żory. Dort werden Reservisten den vorhandenen Einheiten zugeteilt. 
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 +Sie graben Stellungen. 
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 +Der Sommer ist trocken, der Boden hart. 
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 +Am Abend des 31. August liegt Wiktor mit anderen Männern am Waldrand nördlich von Żory. 
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 +Sie bleiben die ganze Nacht dort. 
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 +Am Morgen des 1. September kommen Motorräder. 
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 +===== Wo die Erfindung aufhört ===== 
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 +Hier endet Wiktors Biografie. 
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 +Nicht weil wir wissen, dass er an diesem Morgen stirbt. Und auch nicht, weil wir wissen, dass er überlebt. 
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 +Wir wissen beides nicht. 
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 +Was den polnischen Soldaten dieses Abschnitts anschließend geschah, war sehr verschieden. Manche fielen. Andere zogen wie befohlen nach Osten zurück. Manche gerieten in Gefangenschaft. Einige erreichten weitere Verteidigungslinien. 
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 +Für Wiktor wäre jede dieser Fortsetzungen gleich erfunden. 
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 +Deshalb geben wir ihm keine. 
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 +Sein Lied endet mit den Worten: 
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 +und ich lege an“ 
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 +Die Biografie endet am selben Ort. 
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 +===== Zur Entstehung der Figur ===== 
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 +==== Wo Wiktor liegen konnte ==== 
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 +Die 5. Panzer-Division sammelte sich in der Nacht zum 1. September im Grenzraum gegenüber Chwałęcice, Sumina und Brzezie. Ein Bericht aus der Region beschreibt den Vormarsch deutscher Panzer von Szymocice über die Grenze nach Bogunice. Dieselbe Grenzstelle ergibt sich auch aus Ludwigs Aufzeichnungen. 
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 +Zwischen diesem Übergang und Żory liegen etwa fünfundzwanzig Kilometer. 
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 +Irgendwo auf diesem Weg lagen polnische Soldaten, deren Aufgabe es war, die deutsche Aufklärung zu beobachten und aufzuhalten. 
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 +Einen von ihnen nennen wir Wiktor. 
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 +==== Fünf vernünftige Sätze ==== 
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 +Wiktor ist nicht als Zweifler gebaut. 
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 +Er weiß, zu welcher Seite er gehört. Er muss darüber nicht nachdenken. 
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 +Was ihn tragisch macht, ist etwas anderes: Fast alles, was er an diesem Morgen vernünftigerweise erwarten kann, wird falsch sein. 
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 +Er kann glauben, Polen müsse ungefähr zwei Wochen halten, bis die westlichen Verbündeten eingreifen. Das entspricht der politischen und militärischen Erwartung, auf die Polen seine Bündnisse gegründet hatte. 
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 +Er kann glauben, hinter ihm liege eine Hauptverteidigungslinie, die den deutschen Vormarsch aufhalten wird. 
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 +Er kann glauben, dass ein Rückzug nach Osten Sicherheit bedeutet. Am 17. September wird dort die Rote Armee einmarschieren. Vom geheimen Zusatzprotokoll des deutsch-sowjetischen Pakts weiß in Polen niemand. 
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 +Er kann glauben, zu Weihnachten wieder bei Agnieszka und den Kindern zu sein. 
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 +Und er kann davon ausgehen, dass eine Panzerdivision sich nach der damals bekannten militärischen Lehre nicht beliebig weit von ihrer nachrückenden Infanterie entfernen wird. 
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 +Nicht der Angriff selbst überrascht die polnische Führung vollständig. 
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 +Sein Tempo tut es. 
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 +Fünf vernünftige Erwartungen. 
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 +Fünfmal falsch. 
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 +Wiktor kann keine davon überprüfen. 
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 +==== Eine Landschaft komplizierter Loyalitäten ==== 
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 +Die Gegend, in der Wiktor liegt, ist keine einfache nationale Landschaft. 
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 +In Einheiten der Abteilung „Rybnik“ kam es tatsächlich zu Überläufen auf die deutsche Seite. Angehörige der deutschen Minderheit unterstützten an manchen Orten den deutschen Vormarsch, und in Żory schossen örtliche Deutsche auf zurückgehende polnische Soldaten.((Vgl. Grzegorz Bębnik (IPN Katowice): //Niemiecka dywersja na Górnym Śląsku poniosła klęskę//, dzieje.pl, 1. September 2013; ferner Bębnik: //Wrzesień 1939 r. w Katowicach//, Katowice 2012, und //Sokoły kapitana Ebbinghausa//, Katowice–Kraków 2014.)) 
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 +Aber auch das ist nur ein Teil der Geschichte. 
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 +Die deutschen Versuche, die Loyalität oberschlesischer Soldaten systematisch zu untergraben, waren weit weniger erfolgreich als geplant. Viele Diversionsnetze wurden bereits vor Kriegsbeginn zerschlagen. 
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 +Und selbst Fahnenflucht bedeutete nicht automatisch deutsche nationale Überzeugung. Als sich die polnischen Verbände aus Oberschlesien zurückzogen, wollten manche Männer ihren Heimatort schlicht nicht verlassen. Wenn der Marschweg an ihrem Dorf oder ihrer Stadt vorbeiführte, blieben sie dort.((Bębnik bezieht diese Einschätzung unter anderem auf Verbände der 55. Reservedivision.)) 
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 +Das ist etwas anderes als Verrat. 
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 +Und es ist auch etwas anderes als Treue. 
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 +Manchmal war die stärkste Zugehörigkeit nicht die zu Deutschland oder Polen, sondern zu dem Ort, an dem die eigene Familie lebte. 
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 +Gerade deshalb kommt Wiktor nicht aus Oberschlesien.
  
-Będzin war eine Stadt am Rand. Auf dem Felsen die alte Burg, unten der schwarze Fluss, dahinter die Schächte und die Zinkwalzwerke, deren Rauch bei Westwind über die Dächer zog. Die Mehrheit der Nachbarn war jüdisch – bei der Volkszählung von 1921 mehr als sechzig Prozent der Stadt.((Spis powszechny 1921: 17.298 jüdische Einwohner, 62,1 % der Stadtbevölkerung; 1939 waren es 27.396, rund die Hälfte. Vgl. sztetl.org.pl, Będzin.)) Auf dem Markt hörte man Polnisch und Jiddisch durcheinander, und Wiktor hätte, wenn man ihn gefragt hätte, nicht sagen können, wie eine Stadt sonst klingen sollte. Er ging sieben Jahre zur Schule, dann in die Lehre. Er wurde Schlosser. 
  
-Mit einundzwanzig zog man ihn ein. Zwei Jahre Dienst, Infanterie, Kasernenhof und Schießstand und ein Winter, in dem er sich die Ohren erfror. Er war kein guter Soldat und kein schlechter. Was er behielt, war nicht die Ausbildung, sondern die Erfahrung, dass man auch mit fremden Leuten monatelang auskommt, wenn es sein muss.+==== Warum Wiktor aus Będzin kommt ====
  
-Zurück in Będzin nahm ihn die Werkstatt der Grube. Er richtete Förderwagen her, wechselte Lager, schweißte, was zu schweißen war. Es war Arbeitan der man das Ergebnis sah, und das genügte ihm.+Eine frühere Vorstellung der Figur war ein oberschlesischer Manndessen Familie durch GrenzenPlebiszit und Aufstände geteilt worden war.
  
-Agnieszka Zając lernte er 1931 auf einer Hochzeit kennen, wo sie beide zu den Leuten gehörten, die nicht tanzten. Sie war Näherin, zwei Jahre jünger, und sie hatte eine Art, Dinge auszusprechen, über die andere lange herumredeten. Sie heirateten im Herbst 1932. Paweł kam im Juni 1933, Ludka im Februar 1937.+Aber diesen Riss gibt es in unserem Projekt bereits.
  
-Sie wohnten in zwei Zimmern in der Nähe des Bahnhofs, mit einem Hof, in dem vier Familien die Wäsche aufhängten. Das Dach über dem Schuppen war undicht; Wiktor hatte im Frühjahr Blech besorgt und es dann liegen lassen, wie man das mit solchen Sachen macht. Die Leiter stand seit Juli an der Wand.+Er heißt Anton Špaček.
  
-In den dreißiger Jahren stand seine Familie nicht schlechter da als andere und nicht besser. Er hatte 1935 vier Monate keine Arbeit. Er trank sonntags ein Bier, manchmal zwei. Er war in keiner Partei. Er las die Zeitung nicht regelmäßig, aber wenn er sie las, dann ganz. Politik hielt er für etwas, das über einen kommt wie Wetter – man kann sich anziehen, aber man kann es nicht machen.+Wiktor soll etwas anderes sichtbar machen.
  
-Dass er Pole warwar für ihn kein Thema, über das man nachdenkt. Es war so wie die Tatsache, dass er Schlosser war und einen Sohn hatte. Wenn im Sommer 1939 in der Werkstatt über die Deutschen geredet wurde – und es wurde viel geredet –, sagte er wenig. Er glaubte, was die meisten glaubtendass es vielleicht Krieg gäbedass Polen dann eine Weile aushalten müsse und dass England und Frankreich kommen würden, weil sie es zugesagt hatten. Er hielt das nicht für Heldentumsondern für Arithmetik.+Będzin liegt nur etwa sechzig Kilometer entferntgehört aber zu einer anderen historischen Landschaftehemalige russische Teilungsregionkein oberschlesisches Plebiszitkeine vergleichbare deutsch-polnische Familiengrenze.
  
-Die Karte kam an einem Sonntag, dem 27August. Agnieszka packte Hemden ein und Speck und einen Rosenkranz, den er nicht verlangt hattePaweł durfte mit zum Bahnhof und war stolzLudka schliefAn der Sperre drehte Wiktor sich nicht umund er wusste selbst nicht rechtwarum.+Zugleich ist seine Anwesenheit im Raum Żory historisch plausibelDort lagen auch Soldaten und Einheiten mit Verbindungen nach Będzin; außerdem wurden kurz vor Kriegsbeginn Reservisten in die vorhandenen Verbände eingegliedert.((BCimała / JDelowicz / PPorwoł: //Żory. Zarys dziejów. Wypisy//Żory 1994; Delowicza.a.O.))
  
-Der Zug fuhr über Katowice nach Rybnikund von Rybnik ging es weiter nach Żory, einer kleinen Stadt, in der er noch nie gewesen war. In den Kasernen stellte man aus den eintreffenden Reservisten Einheiten zusammen. Er bekam ein Gewehr, einen Zugführer, den er vorher nicht gekannt hatte, und neun Männer, von denen er sich in drei Tagen die Namen merkte.+Wiktor gehört damit zu denenfür die die Frage „Bin ich Pole oder Deutscher?“ keine innere Frage ist.
  
-Sie gruben. Es war der trockenste Sommer seit Jahren, die Ernte war herein, der Boden hart, und die Arbeit ging in die Schultern. Frauen brachten Milch an den Grabenrand.+Während sie rings um ihn für andere Menschen das ganze Leben zerreißen kann.
  
-Am Mittwoch, dem 30. August, stand er auf 
  
 +==== Was danach kam ====
  
 +Wiktor weiß am Morgen des 1. September nicht, wie schnell die Welt hinter ihm verschwinden wird.
  
 +Będzin wird am 4. September von deutschen Truppen besetzt.
  
-Wiktor Kowalik+Noch am selben Abend brennt die Synagoge. Menschen, die dort Schutz gesucht haben, sterben im Feuer. Die große jüdische Bevölkerung Będzins – Nachbarn, Händler, Handwerker, Stimmen, die für Wiktor seit seiner Kindheit zum Klang der Stadt gehören – wird in den folgenden Jahren fast vollständig vernichtet.
  
-*Erfundene BiografieErste Fassungfrei geschrieben.*+Auch die politische Landkarte verändert sichGroße Teile des westlichen Polen werden dem Deutschen Reich einverleibt. Mit der Deutschen Volksliste beginnt später eine Politik, die Menschen kategorisiert, unter Druck setzt und schließlich zahlreiche polnische Staatsbürger in die Wehrmacht zwingt.((Zur Volksliste vgl. IPN: //Kwestia folkslisty na Górnym Śląsku//; ferner Ryszard Kaczmarek: //Górny Śląsk podczas II wojny światowej//Katowice 2006.))
  
----+Ein Teil der Männer, die am 1. September auf deutsche Soldaten zielten, wird wenige Jahre später selbst deutsche Uniform tragen.
  
-Wiktor Kowalik kam im März 1908 in Będzin zur Welt, als Untertan des russischen ZarenSein Vater arbeitete auf der Grube, seine Mutter nahm Wäsche an. Er war zehn, als aus dem Gouvernement Piotrków wieder Polen wurde; er erinnerte sich später vor allem daran, dass in jenem Winter das Brot knapp war und dass die Erwachsenen ununterbrochen redeten.+Für Będzin und das Zagłębie verlief diese Entwicklung anders als im eigentlichen OberschlesienDoch auch Wiktors Heimat wird Teil einer deutschen Besatzungs- und Vernichtungspolitik.
  
-Będzin war eine Stadt am Rand. Auf dem Felsen die alte Burg, unten der schwarze Fluss, dahinter die Schächte und die Zinkwalzwerke, deren Rauch bei Westwind über die Dächer zog. Ein knappes Drittel der Nachbarn war jüdisch, in manchen Straßen mehr; auf dem Markt hörte man Polnisch und Jiddisch durcheinander, und Wiktor hätte, wenn man ihn gefragt hätte, nicht sagen können, wie eine Stadt sonst klingen sollte. Er ging sieben Jahre zur Schule, dann in die Lehre. Er wurde Schlosser.+Davon weiß er nichts.
  
-Mit einundzwanzig zog man ihn ein. Zwei Jahre Dienst, Infanterie, Kasernenhof und Schießstand und ein Winter, in dem er sich die Ohren erfror. Er war kein guter Soldat und kein schlechter. Was er behielt, war nicht die Ausbildung, sondern die Erfahrung, dass man auch mit fremden Leuten monatelang auskommtwenn es sein muss.+Er liegt am Waldrand und hofftan Weihnachten wieder am Tisch zu sitzen.
  
-Zurück in Będzin nahm ihn die Werkstatt der Grube. Er richtete Förderwagen herwechselte Lager, schweißte, was zu schweißen war. Es war Arbeit, an der man das Ergebnis sah, und das genügte ihm.+Das ist die Formdie wir diesem erfundenen Leben geben:
  
-Agnieszka Zając lernte er 1931 auf einer Hochzeit kennen, wo sie beide zu den Leuten gehörten, die nicht tanzten. Sie war Näherin, zwei Jahre jünger, und sie hatte eine Art, Dinge auszusprechen, über die andere lange herumredeten. Sie heirateten im Herbst 1932. Paweł kam im Juni 1933Ludka im Februar 1937.+ein vernünftiger Menschdessen vernünftige Erwartungen innerhalb weniger Tage und Wochen zusammenbrechen,
  
-Sie wohnten in zwei Zimmern in der Nähe des Bahnhofs, mit einem Hof, in dem vier Familien die Wäsche aufhängten. Das Dach über dem Schuppen war undicht; Wiktor hatte im Frühjahr Blech besorgt und es dann liegen lassen, wie man das mit solchen Sachen macht. Die Leiter stand seit Juli an der Wand.+ohne dass er es in diesem Augenblick wissen kann.
  
-In den dreißiger Jahren stand seine Familie nicht schlechter da als andere und nicht besser. Er hatte 1935 vier Monate keine Arbeit. Er trank sonntags ein Bier, manchmal zwei. Er war in keiner Partei. Er las die Zeitung nicht regelmäßig, aber wenn er sie las, dann ganz. Politik hielt er für etwas, das über einen kommt wie Wetter — man kann sich anziehen, aber man kann es nicht machen. 
  
-Dass er Pole war, war für ihn kein Thema, über das man nachdenkt. Es war so wie die Tatsache, dass er Schlosser war und einen Sohn hatte. Wenn im Sommer 1939 in der Werkstatt über die Deutschen geredet wurde — und es wurde viel geredet —, sagte er wenig. Er glaubte, was die meisten glaubten: dass es vielleicht Krieg gäbe, dass Polen dann eine Weile aushalten müsse, und dass England und Frankreich kommen würden, weil sie es zugesagt hatten. Er hielt das nicht für Heldentum, sondern für Arithmetik.+==== Was erfunden ist – und was nicht ====
  
-Die Karte kam an einem Sonntag, dem 27. August. Agnieszka packte Hemden ein und Speck und einen Rosenkranz, den er nicht verlangt hatte. Paweł durfte mit zum Bahnhof und war stolz. Ludka schlief. An der Sperre drehte Wiktor sich nicht um, und er wusste selbst nicht recht, warum.+Wiktor Kowalik hat nicht gelebt.
  
-Der Zug fuhr über Katowice nach Rybnik, und von Rybnik ging es weiter nach Żory, einer kleinen Stadt, in der er noch nie gewesen warIn den Kasernen stellte man aus den eintreffenden Reservisten Einheiten zusammen. Er bekam ein Gewehreinen Zugführerden er vorher nicht gekannt hatte, und neun Männervon denen er sich in drei Tagen die Namen merkte.+Sein Name ist erfundenEbenso seine Herkunft im Einzelnensein BerufAgnieszkaPaweł und Ludkaseine Wohnung und die Leiter am Schuppen.
  
-Sie gruben. Am Stadtrand, entlang der StraßenSchützengräben in voller Tiefe, dazu Verbindungsgräben und Drahtverhaue. Zivilisten halfenFrauen brachten Milch. Es war der trockenste Sommer seit Jahren, die Ernte war herein, der Boden hart, und die Arbeit ging in die Schultern.+Nicht erfunden sind der deutsche Vormarsch über die Grenzedie Kämpfe im Raum Rybnik und Żorydie polnischen Stellungen, die Mobilmachungdie militärischen Befehle und die Erwartungen, mit denen polnische Soldaten diesem Krieg entgegengingen.
  
-Am Mittwochdem 30. August, stand er auf dem Marktplatz, als die Stadt schwor, Polen bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen. Er sprach mit, wie alle. Er kannte niemanden, der neben ihm stand.+Wir behaupten nichtWiktors Gedanken zu kennen.
  
-Am Abend des 31. August bezog sein Zug eine Stellung am Waldrand nördlich der Stadt, an einer kleinen Brücke, die Pioniere sprengen sollten, sobald es soweit wäre. Sie lagen dort die ganze Nacht.+Wir behaupten etwas Kleineres:
  
-Am Morgen des 1. September, gegen neun Uhr, kamen auf der Straße Motorräder.+Ein Mann wie er konnte dort liegen.
  
----+Die Umstände, unter denen er lag, sind historisch.
  
-## Was danach nicht mehr feststeht+Und der Krieg, den Ludwigs Feldtagebuch von einer Seite erzählt, hatte auf der anderen Seite ebenfalls einen Menschen.
  
-Hier hört, was ich über ihn wissen kann, auf — nicht aus Bescheidenheit, sondern weil das Lied davon lebt, dass es hier aufhört.+Ludwig hat ihn nicht gesehen.
  
-Was den Männern in diesem Abschnitt an diesem Tag geschahist bekannt: Die einen blieben am Waldrand. Die anderen gingen, wie befohlen, auf Kobiór zurück und standen am nächsten Tag bei Pszczyna, wo die 6. Division auseinanderbrach. Wieder andere gerieten in Gefangenschaft, bevor der Tag zu Ende war. Einige kamen bis zur Weichsel, einige bis nach Osten, wo am 17. September die Rote Armee auf sie wartete, und einige — sehr wenige — bis nach Ungarn.+Wir haben ihn erfundendamit man ihn sieht.
  
-Für Wiktor Kowalik ist keine dieser Fortsetzungen wahrer als die andere. Er ist erfunden; ich könnte ihn nach Belieben sterben oder heimkommen lassen, und beides wäre gleich unwahr. 
  
-Ich möchte trotzdem eine Sache festhalten, die keine Erfindung ist. Będzin, wohin er zurückwollte, wurde am 4. September 1939 von deutschen Truppen besetzt. Am selben Abend brannte die Synagoge, und mit ihr die Menschen, die sich hineingeflüchtet hatten. Von den etwa 25.000 jüdischen Einwohnern der Stadt — den Nachbarn, dem Markt, den Stimmen aus Wiktors Kindheit — überlebte fast niemand.+==== Vor Ort weiterfragen ====
  
-Er wusste davon nichts. Er lag am Waldrand und hoffte, an Weihnachten wieder am Tisch zu sitzenDas ist die Form, die dieses Leben hat: ein vollständig vernünftiger Mensch, dessen sämtliche vernünftige Erwartungen an einem einzigen Vormittag ungültig wurden, ohne dass er es merkte.+Diese Seite und das Lied sind aus deutschen und polnischen Quellen entstandenAuf der Reise nach Rybnik und Żory soll ihre historische Einordnung weiter überprüft werden.
  
----+Was Menschen vor Ort ergänzen, anders erinnern oder korrigieren, soll in die weitere Arbeit einfließen.
  
-Zwei Dinge, die ihr entscheiden müsst: ob Wiktor eine Fortsetzung bekommt oder ob die Biografie mit den Motorrädern endet — ich habe mich für das Zweite entschieden, aber es ist eure Entscheidung. Und ob der Schlussteil über Będzin bleibt. Er ist historisch, er ist hart, und er verschiebt das Gewicht des Textes an eine Stelle, an der Wiktor selbst nicht mehr vorkommt. 
  
-Jetzt zeig mir gern die betende Frau.+<WRAP centeralign> 
 +[[ludwig:stimmen:start|← Stimmen]] | [[ludwig:start|Ludwig – Überfall und Überzeugung]] 
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